Bindungsorientiertes Schlafcoaching ist eine sanfte und individuelle Begleitung für Babys und Kleinkinder mit Schlafproblemen – ganz ohne Schreienlassen, Druck oder starren Plan.
Im Fokus stehen die Bedürfnisse deines Kindes und euer Alltag als Familie. Statt schnellen Lösungen geht es darum, Schlaf ganzheitlich zu verstehen: mit einem klaren, liebevoll umsetzbaren Plan, der zu euch passt – im Tempo deines Kindes.
Ich arbeite mit fundiertem Wissen über Schlafentwicklung, kindliche Reifeprozesse und sichere Bindung. So entsteht nachhaltige Veränderung – nicht durch Training, sondern durch Verständnis, Nähe und wiederkehrende Rituale.
Der größte Unterschied: Beim Schlafcoaching geht es um Bindung, Verständnis und individuelle Begleitung beim Schlaftraining oft um das schnelle Abtrainieren von Verhalten.
Klassisches Schlaftraining (wie z. B. das "kontrollierte Schreienlassen") folgt einem festen Schema – meist ohne Rücksicht auf das Alter, die Entwicklung oder die emotionale Verfassung des Kindes. Es soll funktionieren oft um jeden Preis.
Bindungsorientiertes Schlafcoaching dagegen sieht dein Kind als ganzen Menschen. Es berücksichtigt seine Bedürfnisse, seine Reife und eure individuelle Familiensituation. Statt Druck und starrer Zeiten geht es um kleine, sichere Veränderungen, die dein Kind mit dir gemeinsam meistern kann. Schritt für Schritt.
Kein Training, kein Alleinlassen, kein „Funktionieren müssen“.
Dafür Nähe, Struktur, Wiederholung – und nachhaltige Veränderung.
Ein bindungsorientiertes Schlafcoaching ist ab dem 5. Lebensmonat sinnvoll – also dann, wenn sich das Schlafverhalten deines Babys verändert und der Schlaf zunehmend zyklisch wird. In dieser Phase beginnen viele Kinder, zwischen den Schlafzyklen aufzuwachen und brauchen Unterstützung beim Weiterschlafen.
Vor dem 4. Monat ist der Schlaf noch sehr unstrukturiert. Babys schlafen viel, aber oft unregelmäßig. Erst mit zunehmender Hirnreife entstehen Schlafassoziationen und ein Tag-Nacht-Rhythmus. Das bedeutet: Rituale, Strukturen und sanfte Veränderungen wirken jetzt zunehmend stabilisierend, vorausgesetzt, sie erfolgen mit Nähe, Geduld und im Tempo des Kindes
Ja, bindungsorientiertes Schlafcoaching funktioniert auch ohne Abstillen – und genau das ist ein zentraler Unterschied zu vielen klassischen Schlaftrainings. Stillen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme: Es ist Nähe, Regulation, Sicherheit und Verbindung. Und all das berücksichtigen wir im Coaching-Prozess.
In den ersten Lebensmonaten (besonders bis zum 6. Monat) ist nächtliches Stillen völlig normal und wichtig – sowohl aus entwicklungsphysiologischer Sicht als auch für die emotionale Sicherheit des Kindes. Selbst darüber hinaus dürfen Stillmahlzeiten nachts ihren Platz haben – solange sie euch als Familie guttun.
Im Coaching schauen wir individuell: 🫧 Wie oft wird nachts gestillt? 🫧 Welche Rolle spielt das Stillen beim Ein- oder Weiterschlafen? 🫧 Gibt es wiederkehrende Muster, die den Schlaf unterbrechen? 🫧 Und vor allem: Was ist dein Wunsch als Mama?
Wenn du gerne weiter stillen möchtest, finden wir gemeinsam Wege, wie das und ruhigerer Schlaf möglich sind. Dabei verzichten wir komplett auf Druck oder rigide Vorgaben – du gibst das Tempo vor, dein Baby zeigt uns den Weg.
